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Retrospektive zum Besuch von Carsten Stahl
an unserer Schule
Uns ist bewusst, dass Herr Stahl keinen klassischen akademischen Werdegang im pädagogisch- psychologischen Bereich hat. Unsere Entscheidung gründet jedoch bewusst auch auf praktischer Erfahrung und nachweisbarer Wirkung in der Präventionsarbeit. Seine authentischen Erfahrungen mit Gewalt, Mobbing und Ausgrenzung eröffnen vielen Schülerinnen und Schülern einen Zugang, der über klassische Unterrichtsformate hinausgeht.
Herr Stahl engagiert sich seit Jahren im Bereich Kinderschutz, unter anderem im Rahmen von Bündnis Kinderschutz, und brachte Gesetze in den Bundestag ein, die dem Schutz von Kindern und Jugendlichen dienen.
Ausgangspunkt für die Einladung waren konkrete Herausforderungen an unserer Schule, darunter mehrere Mobbingfälle. Ziel war es, präventiv zu handeln, zu sensibilisieren und ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung zu setzen.
Der Workshop war bewusst handlungsorientiert angelegt: Schülerinnen und Schüler arbeiteten aktiv mit und setzten gemeinsam mit Lehrkräften und Eltern ein sichtbares Zeichen, indem sie ein großes Plakat unterschrieben, um füreinander einzustehen.
Der Besuch war Teil eines ganzheitlichen Ansatzes: Neben dem Workshop für die Schülerschaft fanden am selben Tag Workshops für Lehrkräfte sowie ein offener Elternabend statt.
Die Kritik einer zu kurzfristigen Elterninformation weisen wir zurück. Die Information erfolgte per Elternbrief; zugleich war die Planung an organisatorische Rahmenbedingungen, insbesondere die Sicherstellung von Fördermitteln, gebunden.
Wir schätzen die Arbeit ausgebildeter Fachkräfte ausdrücklich. Gleichzeitig setzen wir ergänzend bewusst auf unterschiedliche Zugänge. Formate wie Klassenrat, Konfliktlösungsstrategien und weitere Maßnahmen sind fester Bestandteil unseres Schulalltags. Der Workshop stellte hierzu eine sinnvolle Ergänzung dar. Die Inhalte wurden anschließend im Unterricht reflektiert und pädagogisch aufgearbeitet.
Wir nehmen Kritik ernst und reflektieren unsere Maßnahmen fortlaufend. Gleichzeitig stehen wir zu unserer Entscheidung, vielfältige Ansätze in der Präventionsarbeit zu nutzen.
Unser Ziel bleibt ein sicheres, respektvolles Schulumfeld.
Stimmen aus unseren Klassen 5-10
Der Vortrag hat viele von uns echt berührt und zum Nachdenken gebracht. Der Referent hat frei und offen über seine eigene Geschichte gesprochen, was viele spannend, interessant und auch emotional fanden. Man hat gemerkt, wie sehr ihn das Thema betrifft, und dadurch wurde klar, was Mobbing wirklich mit Menschen machen kann. Viele fanden gut, dass der Vortrag uns ins Gewissen geredet hat und mehr Bewusstsein für einen respektvollen Umgang geschaffen hat. Einige haben auch das Gefühl, dass sich seitdem etwas an unserer Schule verbessert hat. Es gab aber auch ein paar Kritikpunkte: Manche fanden den Vortrag etwas zu lang oder stellenweise zu laut. Außerdem hat man gemerkt, dass nicht alle gleich stark davon angesprochen wurden. Insgesamt war es aber ein eindrucksvoller Vortrag, der viele zum Nachdenken gebracht hat.